Mobiles Internet

Ich habe seit vielen Jahren ein Ferienhaus im Westen Irlands. Während ich daheim in Stuttgart schon längst eine schnelle DSL-Leitung – und danach eine noch schnellere Kabel-Verbindung – hatte, blieb mir in Irland nur ein Festnetzanschluss und ein Modem. DSL gibt es in meiner Ecke in Irland erst seit ganz wenigen Jahren und zu deutlich überhöhten Preisen. Das Hauptproblem besteht jedoch darin, dass ich für einen DSL-Anschluss – genau so wie für den Telefonanschluss – das ganze Jahr zahlen müsste, ich ihn jedoch nur 4 – 5 Monate im Jahr brauche.

Zum Glück wurde in Irland in den letzten Jahren der Ausbau des mobilen Internet (UMTS, 3G) forciert und staatlich subventioniert. Im Ergebnis führte dies dazu, dass inzwischen auch ländliche Gebiete gut erschlossen und mobile Internetzugänge recht preiswert sind.

Seit 2010 habe ich einen mobilen Internetzugang. Als Provider nutze ich O2, 30 Tage/5 GB kosten knapp €20.

So sieht meine technische Ausstattung aus:

  1. Surfstick E 160 von Huawei.
    Den Surfstick habe ich vor ein paar Jahren bei Lidl gekauft. Zum Glück hat er einen Anschluss für eine externe Antenne; dies sollte sich als wichtig herausstellen.
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  2. 3G/WLAN-Router von Edimax (6210n).
    Ein preiswerter (ca. € 30) WLAN-Router, an den ein Surfstick angeschlossen werden kann und der auch ohne Netzteil betrieben werden kann (Akku).
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  3. Pigtail-Antennenkabel zum Anschluss an den Surfstick und auf einen FME-Antennenanschluss.
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  4. Externe Richtantenne
    Ich habe eine preiswerte Antenne gekauft, die Produktbezeichnung habe ich vergessen.antenne
    So sieht es aus.

Da ich weiß, wo der der Mast für den Mobilfunk steht, konnte ich die Antenne problemlos „Pi mal Daumen“ ausrichten. Die Antenne war nötig, da ich ohne sie wegen meiner „Randlage“ keinen stabilen 3G-Empfang hatte. Mit Antenne bekomme ich recht zuverlässig eine 3G-Verbindung, die für das alltägliche Arbeiten mit dem Internet schnell genug ist.

Die WLAN-Abdeckung im Haus ist nur mittelprächtig; das liegt an den sehr dicken Mauern des alten Cottage. Deswegen will ich die Situation mit einem preiswerten WLAN-Repeater verbessern. Mal sehen, ob das klappt…

Alles in allem hat der mobile Internetzugang meine Situation deutlich verbessert, und das bei einem sehr überschaubaren finanziellen Aufwand.

 

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